Leserbrief zum Artikel „Begegnung mit der Praxis“, erschienen am 28.06.13 in der Neckarquelle:

Sand im Räderwerk?

Hans-Ulrich Rülke, seines Zeichens Fraktionsvorsitzender der siebenköpfigen baden-württembergischen Landtagsfraktion der FDP/DVP sowie deren finanz- und wirtschaftspolitischer Sprecher besuchte in Begleitung des hiesigen liberalen Bundestagskandidaten die Bickeberg-Gesamtschule in Villingen.

Offensichtlich nicht in Erscheinung traten bei diesem doch relativ hochrangigen Besuch weder der Baden-Württemberg-Stadt-Oberbürgermeister Kubon (SPD), noch sein Stellvertreter, Bürgermeister Fußhoeller (CDU) – aber auch seitens der dreiköpfigen FDP-Gemeinderatsfraktion war scheinbar niemand zugegen. Bei jeder gleckerles Straßenabschnittsbanddurchschneidung wäre dieses undenkbar.

Liegt das Glänzen durch Abwesenheit eventuell daran, daß es beim ersten Fall ja nur um Schüler geht (und das ohne den großartig-obligatorischen „Stehempfang mit Sekt und Schnittchen“) oder ist gar Wahlkampfsand ins liberal-sozial-christdemokratische Kommunikationsräderwerk geraten?

 

Jürgen Schützinger