Auch dieser Leserbrief wurde vom Kubon-freundlichen Südkurier seiner (zahlenden) Leserschaft unterschlagen!


Leserbrief zur Berichterstattung über die fristlose Kündigung des Geschäftsführers der städtischen Wohnungsbaugesellschaft, Herrn Matthias Sacher:

 

OB Kubon mißachtet Bürgerwillen

 

SPD-Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon setzt sich in Sachen fristlose Kündigung des Geschäftsführers der städtischen Wohnungsbaugesellschaft, Herrn Matthias Sacher, rigoros über den erklärten Bürgerwillen, in diesem Fall repräsentiert durch die Bürgervertretung, sprich den Gemeinderat, hinweg. Gemäß baden-württembergischer Gemeindeordnung ist der Gemeinderat „die Vertretung der Bürger und das Hauptorgan der Gemeinde.“ So im Paragraph 24, Absatz 1 Gemeindeordnung nachzulesen. Wenn eine Ratsmehrheit, zu der auch ich gehörte, mit 19 Stimmen gegen 18 sich in öffentlicher Ratssitzung für eine weitere Geschäftsführung der Wohnungsbaugesellschaft ausgesprochen hat, dann ist diese demokratisch erfolgte Willensentscheidung auch gefälligst zu achten und ihr Punktum zu entsprechen. Dies gilt für den, sich immer mehr zum Alleinherrscher mutierenden Oberbürgermeister Kubon – Napoleon seiner „Baden-Württembergstadt“ - ebenso wie für seine ihm in Treue fest untergebenen Kopfnicker-Aufsichtsräte in gleicher Weise!

 

Die Kosten für dieses unmoralisch-antidemokratische Vorgehen, summa summarum 200.000 Teuro (!), haben wir Steuer-, Abgaben- und Gebührenzahler zu berappen. Man sollte diese Summe anteilsmäßig auf den Oberbürgermeister und seine ihm stets ergebenen Aufsichtsräte umlegen!

 

Jürgen Schützinger

Stadtrat der rechtsextremen Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH)