Messer

„Jugendliche greifen ungehemmt zur Klinge“

Villingen-Schwenningen. „Zahlreiche Messerstechereien am Wochenende“, „Messerstechereien lösen Entsetzen aus“. Solche Schlagzeilen gehören zwischenzeitlich zur alltäglichen BRD-Merkel-Zustandsbeschreibung eines Deutschlands, welches nur noch am Rande etwas mit einem freiheitlich-demokratischen Deutschland der Deutschen zu tun hat.

Ältere Zeitgenossen mögen sich noch gut daran erinnern, wie man die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) in den sechziger und siebziger Jahren verunglimpft hat und versucht war, es ins Lächerliche zu ziehen, daß sie ihre Wahlkämpfe mit dem Hauptslogan „Sicherheit durch Recht und Ordnung!“ bestritten hat. Als ewig Gestrige und Ängste Schürende wurden nationale Demokraten seinerzeit an den Pranger gestellt.

Damals, noch vor der großen Ausländerflut, die primär CDU-Bundeskanzler und christdemokratischer Parteivorsitzender, Helmut Kohl, zuließ und förderte, hätte man noch das Ruder herumreißen können. Aber jetzt? Manch ein Zeitgenosse hofft auf das vermeintliche All-heilmittel „AfD“. Wieso soll man nicht hoffen – die Hoffnung stirbt bekanntlich zum Schluß. Allerdings stimmt es nachdenklich, wenn man sich die politischen Lebensläufe der AfD-Matadore genauer vornimmt: Fast alle haben sich ihre politischen Sporen bei den sogenannten Christdemokraten verdient. AfD-Parteivorsitzender Alexander Gauland beispielsweise, hat es bei der Ausländerüberflutungspartei über 44 (!) Jahre lang und wohldotiert ausgehalten. Wollen wir mal das Beste hoffen und keine Gedanken an das legendäre trojanische Pferd hegen.

Schlußanmerkung:

Angesichts der zunehmenden Messerstechereien fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) nunmehr eine statistische Erfassung dieser in beängstigtem Maße zunehmenden Angriffe. Motto: Wenn Du nicht mehr weiter weißt, dann Gründe einen Arbeitskreis – oder erstelle eine Statistik!

Mit statistischen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat