„Preisfrage“

Schwabo, Nationalzeitung oder Deutsche Stimme?

 

Villingen-Schwenningen. Es ist von allgemeinem politischem Interesse, zu erfahren, welchem der obig angeführten Presseerzeugnissen wohl die nachstehenden Textzeilen, aus einem titelblattseitigen Artikel stammend, entnommen sind:

X     „Jung, brutal und kriminell“

X    „Mannheim kriegt minderjährige Bande aus Nordafrika nicht in den Griff.“

X   „Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) hat sich jetzt an Innenminister Thomas Strobl (CDU)
     gewandt: „Bei dieser Personengruppe besteht keinerlei Interesse an einer Intergration.“

X   „Sämtliche Angebote der Jugendhilfeeinrichtungen würden kategorisch abgelehnt, Gesetze
     und Verordnungen „hemmungslos gebrochen“.

X   „Verfahren werden wegen nicht gesicherter Strafmündigkeit regelmäßig eingestellt.“

X   „Es sei absolut nicht zu akzeptieren, wenn Personen die Schutz erbitten, fortwährend gegen
     die Regeln unserer Gesellschaft verstoßen.“

X   „Sie stehlen, bedrohen und verletzen nach Lust und Laune.“

Falsch vermutet – das Ganze ist dem höchst BRD-staatsgetreuen Schwarzwälder Boten vom 1. Dezember 2017 (Nr. 277) entnommen.

Daß staatsanwaltschaftliche Verfahren (z.B. wg. Volksverhetzung) eingeleitet wurden, ist nicht bekannt, aber auch nicht zu vermuten. Dies deshalb, weil es sich beim Schwabo um eine anständig-demokratische Lizenzzeitung und kein vielgeschmähtes „rechtsradikales Pamphlet“ handelt.


Mit pressefreiheitlichen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat