„Hochkonjunktur“

Einbrecherbanden und sonstiges Gesindel!

Villingen-Schwenningen. Mit Beginn der kälteren und somit auch dunkleren Jahreszeit erinnern sich die staatlichen Sicherheitsorgane an die damit verbundene Gefahrenlage, welcher sich die Bürgerschaft in zunehmendem Maße – zum Großteil – hilflos ausgesetzt sieht. Multi-Kulti Einbrechergangs haben wieder Hochsaison. Ebenso die zahlreichen Sicherheitsfirmen – die Sicherheitsbranche boomt - und Beratungsstellen der Kriminalpolizei. Tageszeitungen warten mit Sonderserien auf, um die gefährdete Bürgerschaft darüber zu informieren, was alles technisch zu tun ist bzw. gemacht werden soll, um seine vier Wände in eine möglichst Einnahmesichere-Festung zu verwandeln. Für teures Geld versteht sich, welches eh nur die „oberen Zehntausend“ zur Verfügung haben. Der „einfache Mann“ kann sehen wo er bleibt, aber das steht auf einem anderen Blatt Papier.

Die etablierten Politiker werden nicht müde, gebetsmühlenhaft zu betonen, daß man die Sicherheitslage voll im Griff habe. Das glaubt denen, die auf Kosten der Steuer-, Gebühren- und Abgabenzahler bestens umsorgt und geschützt sind, aber kaum mehr jemand. Ein untrügliches Indiz hierfür ist beispielsweise auch der Fakt, daß sich nach Einbruch der Dunkelheit immer weniger Menschen noch auf die Straße trauen. Und wenn, dann nur auf dem kürzesten Wege und möglichst in Begleitung. Man will schnell und sicher wieder nach Hause um sich in Sicherheit zu wiegen und seiner Haus- und Heimburg den Anschein zu verleihen, daß das Heim bewohnt ist und somit hoffentlich von Einbrechern verschont bleiben möge.

Daß sich die Sicherheitslage drastisch verschlechtert hat, sieht man auch daran, wie personal- und kostenintensiv die ach so beliebten Obervolksvertreter immer dann geschützt werden müssen, wenn sie sich überhaupt noch in die Öffentlichkeit – sprich unters Volk - zu gehen getrauen.

Schlußbemerkung:

Bereits anläßlich der Bundestagswahl des Jahres 1969 zog die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) mit der heute mehr denn je richtigen Forderung  „Sicherheit durch Recht und Ordnung“ in den Wahlkampf. Seitens der zahlreichen politischen Dumm-Gegnerschaft wurde sie deshalb belächelt und der Schwarzseherei bezichtigt. Heute lacht keiner mehr!

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat