Armselig

„Gegen Rechts“
 

Villingen-Schwenningen.  Was sind das denn für armselige Lichtgestalten, die sich im jetzt anlaufenden Bundestagswahlkampf wieder, mit großer medialer Begleitmusik umworben, in den vermeintlich so heldenhaften Kampf „gegen Rechts“ in Szene setzen. „Gegen Rechts“ wird gekickt, gefickt, gesoffen und vielerlei anderes mehr getan, nur um wohlwollend in die Systemmedien zu kommen und Staatsknete abgreifen zu können.

Immer mal wieder werden dann auch im Verlaufe des staatlich sanktionierten beispielhaften „Kampfes gegen Rechts“ sogenannte Aussteiger der erstaunten Öffentlichkeit präsentiert. Meistens werden diese vermeintlich existierenden und von der BRD-Staatsdoktrin wieder in Obhut genommenen Rückbekenner dann mit reichlich blöden Rückkehrgründen garniert, die allerdings immer von anonymen Namensträgern stammen sollen. Anonym deshalb, weil dies angeblich aus sogenannten Sicherheitsgründen erforderlich wäre. Wer’s glaubt, wird selig oder ist es schon. Willkommen im Reich der Gegen-Rechts-Demokraten!

Jüngstes Beispiel aus der Südwestpresse (Ulm):

Ich bin 2004 durch einen Mann in die Szene gerutscht. Ich wollte nicht ein Kind haben, das nur von der Wand bis zur Tapete denkt und „Heil Hitler ruft“, sagt sie. Die angebliche Sagerin soll eine „Ex-Rechtsextreme“ sein, deren Namen man natürlich „aus Sicherheitsgründen“ nicht angeben kann.

Solche Geschichten kann man zu jeder Zeit, in jeder Form erfinden und irgendwelchen mutmaßlich existierenden „Rechtsradikalen“ jeglichen Geschlechts und Alters anonymisiert – aus Sicherheitsgründen, versteht sich – in den Mund legen. Wenn es in der Zeitung steht, meint der bundesrepublikanisch demokratisierte Wohlstandsmitbürger, wird, muß und kann es ja auch nur stimmen.

Schlußbemerkung;

„Kampf gegen Rechts“ ist Kampf gegen alles und jeden, der sich für sein eigenes Vaterland – für Volk und Heimat einsetzt. Was müssen die „Kämpfer gegen Rechts“ und auch die ewigen Distanzierer im Geiste und Herzen doch für armselige (Un-)Geister sein!? Traurig für einen Staat, der sich solcherlei Hilfswilliger und Märchenerzähler bedienen muß.

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat