Gehupft wie gesprungen

Merkel oder Schulz

Villingen-Schwenningen. Um die beiden sogenannten Kanzlerkandidaten der Schwarzen (Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel, 62) und der Roten (Ex-EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, 61) wird seitens der Gleichheitsmedien ein Rummel veranstaltet ohnegleichen.

Man tut so, als wie wenn es in den wesentlichen Politikbereichen tatsächliche Unterschiede geben würde. Dem ist allerdings nicht so. Es ist gehupft wie gesprungen, wer hier beim großen Schaulaufen am 24. September 2017 die Nase vorne haben wird. Weitreichende Änderungen wird es so oder so nicht geben. „Unsere“ BRD wird von beiden „Kanzlerkandidaten“ auch in Zukunft – sogar verstärkt - als grenzenloses Einwanderungsland angesehen und weltweit als solches auch wie saures Bier angepriesen, was zur zwangsläufigen Folge hat, daß der Bevölkerungsaustausch verstärkt fortgesetzt wird.

In den Kernfragen, die für ein Überleben unseres Volkes in Sicherheit und wahrhafter Demokratie von existentieller Bedeutung sind, herrscht bei beiden große Einigkeit. So z. B. in der Ausländer- und Flüchtlingspolitik, bei der NATO- und EU-Anbindung, der EURO-Ergebenheit, der weiteren Strafrechtsliberalisierung, der Bezahlung von sogenannten Wiedergutmachungsleistungen und der als Entwicklungshilfe bezeichneten unkontrollierten Verschleuderung unseres hart erarbeiteten Geldes an die ganze Welt. Auch im Bereich der Verteidigungspolitik sind sie sich in den wesentlichen Punkten einig. So wurden seit 1992 völlig unsinnige, lebensgefährliche Auslandseinsätze der Bundeswehr, die insgesamt mindestens 17,2 Milliarden Teuro kosteten unter SPD- wie CDU-Regierungen geführt. Merke: „Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird heute auch am Hindukusch verteidigt.“, so Ex-Bundesverteidigungsminister Peter  Struck (SPD).

Schlußwort:

Den Begriff „Kanzlerkandidat“ kennt das Bundestagswahlrecht überhaupt nicht. Gemäß Artikel 63 Grundgesetz für die BRD wird der Bundeskanzler auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestag – also nicht vom Wahlvolk - ohne Aussprache gewählt.

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat