War wohl nichts

Villinger-Handgranatenwurf

Villingen-Schwenningen/Konstanz. Als zu Beginn des Jahres auf das Gelände einer Villinger Flüchtlings-Asylforderer-Unterkunft zu nächtlicher Zeit eine offensichtlich nicht mit Zünder versehene Balkan-Handgranate geworfen wurde, war für die Gutmenschen aller Orientierungen sofort klar, daß die Handgranatenwerfer nur aus dem deutsch-nationalen Milieu kommen konnten. Also wurde das gesamte Bahnhofsklatscher-Refugees-Welcome-Betroffenheitsritual gezündet. Der „Pegida-ist-zum-Kotzen“-Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon (SPD) kam vor lauter Rechtsradikalengewalt kaum mehr auf die Spur. Während die Polizei noch mit Hochdruck – es wurde eine Sonderermittlungskommission (75 Beamte) gebildet - am Ermitteln war, stand für die Gutmenschen von Anbeginn an fest, daß die Übeltat nur von deutschnationalen Patrioten hatte begangen werden können. Einer von vielen Gutis, der Grünen-Fraktions-vorsitzende Dr. Anton Hofreiter hierzu: „Wir müssen diesen neuen rechten Terror sehr ernst nehmen.“ Dazu gehöre auch, genauer hinzuhören, „wer mit welchen Parolen dem Rechtsextremismus in Deutschland Vorschub leistet.“

Nach nunmehr über einem Dreivierteljahr seit der Tatbegehung wurden die offensichtlich tatsächlichen Täter vom Landgericht Konstanz wegen Anstiftung zu versuchtem Mord und versuchtem Mordes zu Freiheitsstrafen verurteilt. Bei den Tätern handelt es sich keineswegs um deutsche Patrioten sondern um primär russischverwurzelte Mitarbeiter verschiedener Sicherheitsfirmen die einen Konkurrenzkampf darüber ausgetragen haben, wer das millionenschwere lukrative Auftragsgeschäft über die Flüchtlingsunterkunftsbewachung zugeschanzt bekommt.

Schlußwort:

Erstrebenswert ist eine Auflistung darüber zu bekommen, was die Rund-um-die-Uhr-Bewachungen der zahlreichen „Flüchtlings“-Unterkünfte die Steuerzahler kosten. Wenn man die zahlreichen jungen Flüchtlings-Männer sieht und immer wieder zu hören bekommt, wie langweilig es ihnen den lieben langen Tag über doch sei, sollte man sich mal auch darüber ernsthaft Gedanken machen, ob sie ihre (großen) Unterkünfte nicht im Schichtdienst selber bewachen können.

Mit nachdenklichen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat