Wie geschmiert . . .

Plan „A“ ist erfüllt

 Villingen-Schwenningen. Den alt-etablierten Parteivorständen, Politikwissenschaftlern und Wahlforschern war schone lange Zeit vor den Landtagswahlen klar, daß wg. der „Flüchtlingswelle“ sich in Richtung rechts, sprich, primär NPD, was für sie äußerst Unangenehmes bewegen würde. Es bestand also akuter Handlungsbedarf, denn in einem sind und waren sie sich stets einig – die Nationaldemokraten dürfen auf gar keinen Fall an politischem Gewicht zunehmen und gar noch zweistelligen Ergebnisse einfahren. Also haben sie sich auf das Hilfsmittel „AfD“ besonnen. Sie haben dieses mediengerecht in alle Schlagzeilen und Talkshows gehievt und somit geschickt-gekonnt verhindert, daß der zu erwartende Flüchtlingswellen-proteststurm den Nationaldemokraten zugute kommt.

Mit der „AfD“ war und ist auch gut gemeinsame Sache zu machen - man kennt und kannte sich ja auch gut. Wer sich der parteipolitischen Vergangenheiten und Herkünfte des AfD-Führungspersonals bewußt ist, der wundert sich über gar nichts mehr.

Plan „A“, die NPD klein zu halten und den Wählerstrom in Richtung handzahmer AfD zu leiten, ging also auf und lief wie geschmiert.

Im Falle des propagandistischen Mißerfolges hätte man Plan „B“ aus der Tasche gezogen. Dieser sieht vor, die NPD im Falle eines AfD-ähnlichen Erfolges durch das Bundesverfassungsgericht verbieten zu lassen, weil sie eben dann zu stark und damit zu systemgefährlich wäre. Das hat sich durch die jüngsten Landtagswahlergebnisse jedenfalls wohl in so weit erübrigt, daß eine Staatsbestandsgefährlichkeit in Folge der mickrigen NPD-Wahlergebnisse europäischen Rechtsauffassungen entsprechend nicht mehr nachvollziehbar zu verdeutlichen ist.

Schlußbemerkung:

Von AfD-Seite aus, wird jetzt – nach der Wahl – auffallend oft betont, wie wenig rechts und wie sehr man doch bürgerlich-liberal-konservativ sei. Man darf durchaus darauf gespannt sein wann und wo die erste AfD-CDU-Koalition gebildet wird! Der Mohr jedenfalls hat seine Schuldigkeit meisterhaft erfüllt!

Mit nationaldemokratischen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat