NPD

„Man kann wieder wählen!“

 
Villingen-Schwenningen.
Mit dem Motto, „man kann wieder wählen“, machte die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) in ihren Anfangsjahren – Gründung: 1964 – für sich und die Nationaldemokratie Werbung.

Damit wollte man zum Ausdruck bringen, daß es endlich eine ernstzunehmende Alternative zum althergebrachten Parteienkartell gibt, welches sich im Wesentlichen aus CDU/CSU/SPD und FDP zusammensetzte. In rascher Folge gelang den Nationaldemokraten dann der Einzug in zahlreiche Landtage. Von zehn möglichen – in Berlin hatten die Sieger- und Besatzungsmächte ein eigenständiges Wahlantreten verboten – war sie immerhin in sechs Länderparlamenten vertreten.

Nunmehr, nachdem sie gerade mal mit fünf Mann in einem von zwischenzeitlich sechzehn möglichen Landtagen vertreten ist, will man sie – wieder einmal – verbieten. Verbieten deshalb, weil sie angeblich eine ernstzunehmende Gefahr für den Bestand des Besatzerkonstruktes „BRD“ darstellen würde. Laut offiziellen Angaben verfügt die „Gefährder-Partei“ gerade mal über einen Mitgliederbestand von rund 5.200 „Kämpfern“, die sich per Aufnahmeantrag unterschriftlich alle zum Programm und zur Satzung der Partei bekannten und dieses seit ihrer Mitgliedschaft auch bis zum heutigen Tage tun. Ein Kernsatz lautet: Deutschland muß das Land der Deutschen bleiben! Wahrlich eine verbotswürdig-unverschämte Forderung! Die „BRD“ verfügt derzeit über rund 82.000.000 Einwohner, darunter zahlreiche „Migranten“, Muslime etc., wobei noch eine millionenfache Anzahl von „Flüchtlingen“ hinzugerechnet werden muß. Diese stellen - im Gegensatz zu den bekennenden nationaldemokratischen Patrioten - selbstredend keine Gefahr für den Fortbestand der „BRD“ und deren Gemeinwesen dar!

Schlußbemerkung:

Wer konkurrierende Parteien verbieten will, gibt zu erkennen, daß er dem demokratischen Wettbewerb und einem anständigen Meinungsaustausch nicht gewachsen ist. Er zeigt an, die schlechteren Argumente zu haben. Ein Armutszeugnis ist auch, daß man sich zum Verbotszweck dann noch solcher Richter bedient, die aus den eigenen Parteireihen kommen.

Echte Demokraten wählen Nationaldemokraten – jetzt erst recht!!!

Mit nationaldemokratischen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat