„Wahlk(r)ampf“

Eigenartiger Sinneswandel

 
Villingen-Schwenningen.
Es ist schon eigenartig, was die oberen Landespolitiker in Wahlkampfzeiten angesichts des näher rückenden Wahltermins (13. März 2016) so alles an taktischen Thesen absondern. Ein Musterbeispiel für den dem Wahlkampf und der Stimmungslage bei der Wählerschaft geschuldeten Sinneswandel liefert – ausgerechnet – die aus der Türkei (Malatya) stammende baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney (45, früher grün, jetzt rot).

Ihren früheren Sprechblasen und Handlungen zufolge, konnten es nicht genug Kulturbereicherer sein, die im Zuge der Gutmensch-Willkommenskultur („REFUGEES WELCOME“) zu uns ins gelobte Musterländle hereinströmten. So hört man jetzt, ganz kurz vor der Wahl, völlig andere Töne aus ihrem ministerialen Mund: Plötzlich kritisiert die Dame daß eine „Zweckentfremdung“ unseres „Asylsystemes“ stattfinden würde. Hat lange gebraucht, die Frau Ministerin, bis sie das geschnallt hat. Interessant auch, ihre Erkenntnis, daß „man die Sorgen der Bürger ernst nehmen muß“. Wer hätte das gedacht! So kurz vor der Wahl spannen das auch Sozialdemokraten. Jedenfalls tun sie so – als ob.

Auch nicht ohne, Öneys Feststellung, wonach wir „innerhalb so kurzer Zeit so viele Menschen aufgenommen haben“, daß dieses „aus integrationspolitischer Sicht kein erstrebenswerter Zustand“ sei. Und weiter: „Wir müssen aufpassen, daß das Asylrecht nicht ad absurdum geführt wird“. Aber hallo! Vor kurzem wäre man wegen solcher Äußerungen noch flugs gesellschaftlich geächtet und in die rechtsradikale Ecke verbannt worden. Man kann sich nur wundern, was so ein näher kommender Wahltermin an – vorübergehender – Sinneswandlung verursachen kann. Der türkisch verwurzelten Frau Ministerin ist auch folgende Weisheit zuzuschreiben: „Wenn ich als Berlinerin nach Stuttgart gehe, muß ich mich anpassen. Wenn ich als Ausländer nach Deutschland komme, muß ich mich auch anpassen, nur daß dann die Unterschiede viel größer sind.“

Schlußbemerkung:

Ob Wahlen anstehen oder auch nicht. Ob vor der Wahl oder danach: Es gibt eine Partei in diesem Land, die seit 1964 sich ohne Wenn und Aber für die berechtigten Interessen des eigenen Volkes einsetzt. Das ist die National-demokratische Partei Deutschlands – die NPD. Durch und durch echt deutsch! Deshalb wollen diese halbseidenen Politakrobaten die NPD auch verbieten. Schaun mer mal!

Mit nationaldemokratischen Grüßen

 
Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat