Linker

SPD-OB Kubon

 
Villingen-Schwenningen. SPD-Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon sieht sich wegen seiner verfehlten „Flüchtlingspolitik“ zunehmend bürgerschaftlicher Kritik ausgesetzt. So kamen zur jüngsten Gemeinderatssitzung rund einhundert Anlieger von Flüchtlingsunterkünften, voll des Ärgers über die dort herrschenden Mißstände.

So wurde unter anderem darüber geklagt, daß unzumutbare Lärmbelästigungen bis tief in die Nacht hinein, den Anliegern, die im Gegensatz zu den sogenannten Flüchtlingen tagsüber arbeiten und fit sein müssen, den wohlverdienten Schlaf rauben. Ferner wurde das Stadtoberhaupt, der „seine“ Stadt bei jeder Gelegenheit immer gerne als die „Baden-Württemberg-Stadt“ qualifiziert, auch wegen fehlender Bürgerinformationen scharf kritisiert. Von einer Mutter war zu erfahren, daß man die Kinder nicht mehr alleine in die Schule gehen lassen könne. Dies unter anderem mit einem Verweis auf Gewaltexzesse - auch bei den Flüchtlingen untereinander. In diesem Zusammenhang wurden ebenfalls die „Horden junger Männer“ angesprochen, die wenig vertrauenserweckend seien, was gut nachzuvollziehen ist.

Kritisiert wurde auch, daß die Flüchtlingsunterkunft-Anlieger keine Kontaktpersonen haben, die bei den zahlreichen Problemfällen gegebenenfalls vermittelnd einschreiten sollten. Auch wurde die Forderung nach einer Polizeiwache direkt vor Ort erhoben. Wieso wohl – dürfte klar sein!

Im Verlauf der emotionell aufgeladenen Debatte zwischen dem OB und den Anliegern wurde Kubon auffallend nervöser und zunehmend unsachlicher. Im Zustand sichtlicher Aufgeregtheit, gab der SPD-Mann schließlich zu verstehen, daß er eigentlich „ein Linker“ wäre und darauf auch noch stolz sei.

Am Rande sei angemerkt, daß dieser linke Laienschauspieler sich wendet wie ein Aal, um einen von mir gestellten Antrag nach Durchführung eines Bürgerentscheides über die Frage des weiteren Flüchtlingsnachzuges wegen vermeintlicher Nichtzuständigkeit abzuweisen.

Schlußbemerkung:

Um den kommunalen Frieden zu wahren und um zu erfahren, was die Bürgerschaft in Sachen „Flüchtlinge“ tatsächlich will, ist es durchaus geboten, den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit einer freien und demokratischen Entscheidung darüber zu gewähren. Das sollte nicht nur in „VS“ sondern generell entsprechend praktiziert werden. Angst vor der Bürgermeinung brauchen die Flüchtlingsfanatiker doch wohl keine haben – sind doch angeblich (fast) alle für die grenzenlose Weltoffenheit. Hätte schier grenzenlose Dummheit geschrieben!

Mit bürgerschaftlichen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat