„Rückkehrprämien“:

Schuß ins eigene Knie!

 
Villingen-Schwenningen/Lörrach. Der Landkreis Lörrach zahlt sogenannten Balkan-Asylbewerbern dann, wenn sie wieder gen Heimat zurückflüchten, „Rückkehrprämien“. Jetzt bereits zum dritten Mal. 141 „Flüchtlinge“ haben das umstrittene Angebot – zwei Sozialhilfe-Monatssätze – bereits in Anspruch genommen. Im August werden, nach derzeitiger Sachlage, weitere 107 „Fachkräfte“ zurückfluten. Das hat den Kreis bislang 65 000 Euro gekostet. Anspruchsberechtigt sind die Damen und Herren aus dem Kosovo, aus Montenegro, Serbien, Albanien, Bosnien und Herzegowina dann, wenn sie ihre jeweiligen Asylanträge wieder zurückziehen. Gut zu wissen ist, daß die offizielle Anerkennungsquote bei Antragstellern aus diesen Balkanländern im Bereich von Nullkomma bis einem Prozent liegt. Diese Herrschaften „flüchten“ aus ihren als sicher geltenden Staaten, wohl wissend, daß sie hierzulande mit an hoher Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Anerkennung als politisch Verfolgte finden, dennoch hierher, um für’s Nichtstun gute Kohle einzustecken. Ein anderer Grund ist augenscheinlich nicht gegeben.

Wenn nun die verantwortlichen Verwaltungsleute und Politiker im Landkreis Lörrach meinen, durch ihr Verfahren die Asylmisere in den Griff bekommen zu können, so dürften sie sich allerdings gewaltig täuschen. Ihre Handhabung wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach als ein gehöriger Schuß in das eigene Knie erweisen. Es liegt doch auf der Hand, daß sich diese Vorgehensweise  umgehend in der Heimat herumsprechen wird. Was dann zur Folge haben dürfte, daß immer noch mehr Asylforderer gen Lörrach reisen um ihren Asylbetrügerantrag zu stellen, damit dieser, wenn es zeitgerecht erscheint oder der jeweilige Flüchtlings-Rechtsanwalt es für geboten erachtet, zurückgezogen wird, um somit die Rückkehrstütze kassieren zu können. Eine angenehme Heimreise und angemessene Starthilfe in der Heimat wird aus anderen öffentlichen Töpfen finanziert, versteht sich.

Es sich zu überlegen, wie und mit welchen (gefälschten) Papieren, die Wiedersehensfreude bei den Gutmenschen in Lörrach oder Umgebung erneut erweckt werden kann, ist ein Kapitel für sich.

Schlußbemerkung:

Auch in den benachbarten Landkreisen machen sich „Berufene“ ernsthaft darüber Gedanken, das vermeintlich vorbildhafte Lörracher-Modell zu übernehmen. Wer will, daß uns noch schneller noch mehr Wohlstandsforderer überrennen, der mag dieses tun. Alle anderen aber, die noch bei Verstand sind, werden sich bei der am 13. März 2016 stattfindenden Landtagswahl in Richtung Nationaldemokratie zu orientieren haben.

Mit nationaldemokratischen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat