SNP-Siegeszug

Triumph der schottischen Nationalpartei

Villingen-Schwenningen. Einen grandiosen Sieg konnte die Schottische Nationalpartei (SNP) anläßlich der Wahlen zum britischen Unterhaus erzielen. Die „Gelben“, sie traten „nur“ in den schottischen Wahlkreisen an, eroberten 56 von 59 möglichen Unterhaussitzen. Bei der Wahl vor fünf Jahren waren es gerade mal sechs Mandate für die schottischen Nationalisten im Westminster-Palast an der Themse. Mit diesem triumphalen Sieg sind die „Labour“-Sozialisten in Schottland gedemütigt und praktisch vernichtet worden. Die Vermutung liegt nahe, daß die knappe Niederlage beim Unabhängigkeitsreferendum vom September 2014 die Schotten dazu ermuntert hat, jetzt erst recht national – sprich schottisch – zu wählen und einen fantastischen Gewinn einzufahren.

Die schottischen Patrioten demonstrierten im Wahlkampf ihre Heimatverbundenheit gepaart mit dem Ziel, sich von der britischen Bevormundung zu lösen und ein unabhängiges Schottland zu schaffen. Die SNP hat als Sprachführer der schottischen Unabhängigkeitsbestrebungen gezeigt wie es geht. Baden-württembergische Streiter für ein von der US-BRD-befreites Land, können sich ob des schottischen

Widerstands-, Identitäts- und Freiheitswillens erfreuen und Beispiel nehmen. Auch im Südwesten sind, bei entsprechend taktisch kluger Vorgehensweise, durchschlagende Erfolge nicht auszuschließen. Man muß es eben „nur“ wollen!

Man kann sich aber auch weiterhin in einer hündischen US-BRD-Abhängigkeit das politische Leben im Eins-bis-nullkomma-nichts-Bereich selbstgefällig einrichten um somit als den BRD-Machthabern gefälliger Mitfinanzier der täglich bedrohlicher werdenden Überfremdung und dem letztlichen Volkstod des eigenen Volkes fremdbestimmt mitzuwirken.

Fazit:

Unabhängigkeitsreferendum in Baden-Württemberg – wieso auch nicht?!

Mit freiheitlichen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat

PS: Patrioten sind in Europa nahezu überall auf der Überholspur – nur bei uns (noch) nicht! Wieso wohl und wie lange noch?