Nur die dümmsten Kälber . . .

Deutscher-Städtetags-Maly

Villingen-Schwenningen/Nürnberg. Der Nürnberger SPD-Oberbürgermeister Ulrich Maly (54), läßt in seiner Eigenschaft als Präsident des Deutschen Städtetages frohgelaunt verkünden, daß „sein“ Städtetagspräsidium in Sachen Zuwanderer-, Asylbewerber- und Flüchtlingsüberflutung beschlossen hat, daß nicht der europäische Grenzschutz im Vordergrund zu stehen habe, sondern die „Humanität“ der Leitgedanke sein soll, was immer man in diesem Zusammenhang auch darunter verstehen mag. Konsequenter Weise fordert OB Maly auch ein „breites Bekenntnis zum Asylrecht.“ Es erübrigt sich eigentlich, darauf hinzuweisen, daß Maly vom ehemaligen Aktivisten für die „Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken“ zum Mitglied des bayerischen SPD-Landesvorstands und gar SPD-Bundesvorstandsmitglied emporgestiegen ist.

Das Maly-Präsidium wendet sich gleichsam auch, das muß ja kommen, „entschieden gegen jede Form der Fremdenfeindlichkeit und der Diskriminierung und steht für Weltoffenheit und Toleranz ein.“ Und dann wird ferner gefordert, das darf ebensowenig fehlen, daß „die Aufnahmebereitschaft in allen Teilen der Gesellschaft gepflegt werden muß und Ängste abgebaut werden müssen.“ Die unvermeidliche „Angst-Karte“ wird bei diesen Überfremdungsfanatikern immer dann ins Spiel gebracht, wenn sie argumentativ ausgereizt sind. Wer das eigene Volk und die angestammte Heimat gegen Überfremdung, Entrechtung und Ausverkauf tapfer gegenüber dem vorherrschenden gesellschaftspolitischen „Mainstream“ verteidigt, hat nicht Angst sondern handelt mutig. Die wirklichen Angsthasen sind dort zu finden, wo man sich in memmenhafter Feigheit willfährig dem herrschenden Zeitgeist anbiedert und sich diesem widerstandslos unterwirft!

Das Städtetagspräsidium ergeht sich auch noch in nachstehender Deklaration: „Die deutschen Städte bekräftigen ihre Bereitschaft, Asylbewerber und Flüchtlinge bei sich aufzunehmen, zu unterstützen und in die Gesellschaft zu integrieren.“ Wie lange man bei dieser Gemengenlage noch davon ausgehen kann, von „deutschen Städten“ zu fabulieren, haben die Städtetagspräsidialen wohlweislich nicht kund getan. Wer sich in unseren Städten umsieht, der weiß, was hier abgeht. Bei solchen – vermeintlichen – Interessenvertretern „deutscher“ Kommunen braucht einen überhaupt nichts mehr zu wundern.

. . . wählen ihre Schlächter selber!

(Bertolt Brecht)

Mit malystischen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat