Musterlandesvater:

MP Kretschmann pur

 
Villingen-Schwenningen/Stuttgart. Des Musterländles Musterlandesvater, der allseits - mehr oder weniger – geschätzte baden-württembergisch-grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann (66), schickt sich an, bei der im Frühjahr des nächsten Jahres anstehenden Landtagswahl, voraussichtlicher Wahltag: 13. März 2016 - nochmals an den Start zu gehen, um für weitere fünf Jahre Ministerpräsident zu sein.

Allem Anschein nach, wird ein wesentliches Schwerpunktthema die Frage nach dem richtigen Umgang mit dem Islam, sowie das von ihm ausgehende Gefährdungspotential sein. Als „praktizierender Katholik“, in den überwiegend katholischen Gegenden Oberschwabens und darum herum, macht sich das immer gut, unternimmt der gebürtige Spaichinger schon mal die ersten Gehversuche, um zu testen, wie weit man der Islamisierung wählertaktisch entgegenkommen kann. Politisch erfahren und mit geschickter Scheinheiligkeit durchsetzt, gibt Kretschmann zu verstehen, daß „wer Moscheen an den Rand bauen läßt“, sich nicht zu wundern brauche, „wenn die, die sie besuchen, auch am Rand stehen“. Weniger verquer und politisch korrekter heißt das auf Kretschmann-pur: Moscheen gehören in die Mitte unserer Gemeinden – basta!

Auch darüber, daß zu einer ordentlichen Moschee auch ein nicht weniger ordentlich hohes Minarett gehört, läßt der MP keine Zweifel aufkommen. Nach den möglichen und für ihn vorstellbaren Ausmaßen bzw. Minaretthöhen gefragt, gibt er süffisant-vieldeutig zu verstehen: „vielleicht einen Meter kürzer als die Kirchtürme, wenn’s daran liegt.“

Daß der Herr Ministerpräsident sehr stolz darauf ist, daß „sein“ Baden-Württemberg „weltoffen“ – was immer man auch darunter verstehen mag - ist und „in keinem anderen Flächenland der Anteil der Bürger mit Migrationshintergrund höher ist“ als im Ländle, erfreut ihn mit besonders dankbarer Befriedigung. Kretschmann-Text pur: „Jeder achte Baden-Württemberger (Stand: Ende 2011!) hat einen ausländischen Paß. Das sind insgesamt 1,3 Millionen Menschen. Ausländische Wurzeln haben sogar 2,8 Millionen Menschen im Land. Damit steht Baden-Württemberg an der Spitze der deutschen Flächenländer.“ Ganz tolle Leistung, lieber Landespapi, darüber dürfen und können wir einheimischen restdeutschen Eingeborenen uns nur freuen! Einfach kretschiös!

Bewundernswert auch, wie Kretschmann es versteht, sich in Anlehnung an die christdemokratische Bundeskanzlerin Merkel (derzeit CDU – vormals SED-Kampfreserve in ihrer Eigenschaft als FDJ-Funktionärin für Agitation und Propaganda) verbal anzunähern: „Der Islam gehört zu Baden-Württemberg!“

Fazit:

Daß Winfried Kretschmann sich als ehemals engagiertes Mitglied beim Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) im Merkel-Fahrwasser wohl bewegt, verwundert Kenner der BRD-polit-mafiösen Szene allemal nicht!

Mit deutsch-baden-württembergischen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat