„Gäste aus der Ferne“

 Boten des Himmels!

Villingen-Schwenningen. In der SPD-bestimmten Baden-Württemberg-Stadt Villingen-Schwenningen (rd. 82.000 Einwohner) läßt der evangelische Pauluskirchenpfarrer Andreas Güntter in seinem jüngst veröffentlichten „Wort zum Sonntag“ seine ihm ergebenen Schäflein wissen, daß es gut wäre, „wenn die gastfreundliche Haltung im Alltag gelebt und wenn nötig auf die Straße getragen wird.“

In welche Richtung selbige frommen Worte daselbst gerichtet sind, ist offenkundig: „Gäste aus der Ferne.“

Um die Weltoffen- und Tolerantheit seiner ihm anvertrauten Brüder und Schwestern im Geiste noch so richtig in Wallung zu bringen, werden die Damen und Herren zu uns in hellen Scharen flüchtenden „Gäste aus der Ferne“ im gleichen Atemzug noch verreligiöst in Anspruch genommen, indem Herr Pfarrer Güntter verkündet, „Gastfreundschaft ist heilig“ und daß „Gäste die zu uns kommen als Engel, als Boten Gottes zu betrachten“ seien. Kapiert das endlich!!!

Und wer pegida-mäßig sich gegen die Islamisierung des Abendlandes und die weitere Überfremdung unserer Heimat erwehrt, ist dann quasi ein Bösmensch, weil er offensichtlich nicht so recht daran glauben mag, daß es sich bei den lieben Gästen aus der Ferne um Engelsgestalten und Boten Gottes handelt. Was er aber, um Gutmensch werden oder bleiben zu können, gefälligst zu glauben habe. Basta!

Schmankerl aus des Pfarrers „Wort zum Sonntag“: „Das ist ein steiler Satz: Gäste, die zu uns kommen als Engel, als Boten Gottes zu betrachten. Höher kann man – so meine ich – einen Gast nicht schätzen, als daß man in ihm Gott einkehren sieht.“

Echt steil, Herr Pauluskirchen-Pfarrer! Noch steiler wäre, beim nächsten mal das Wort „Engel“ durch „Prophet“ und das Wort „Gott“ durch „Allah“ zu ersetzen. Nur so als bescheiden-kleine Anregung für das mit Spannung erwartete nächste „Wort zum Sonntag“. Amen!

Mit sonntäglichen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat