Integrationsfraktion

CDU-DIALOG-Info

Villingen-Schwenningen. „IM DIALOG“ heißt ein seitens der baden-württembergischen CDU-Landtags-fraktion herausgegebenes, zu Lasten der Steuer-, Abgaben- und Gebührenzahler finanziertes, Propaganda-Pamphlet. Schon auf der Titelseite wird die geneigte Leserschaft vom christdemokratischen Fraktionsvorsitzenden, Herrn Peter Hauk MdL, mit erklärenden Worten zum Inhalt des schwarzen Blättles begrüßt. Hauk teilt mit, daß er sich darüber freue, „die zweite Ausgabe der Fraktionszeitung vorstellen zu dürfen, mit der wir (die CDU-Landtagsfraktion) den Menschen in Baden-Württemberg die Schwerpunkte unserer parlamentarischen Arbeit vorstellen möchten.“

Beim Stöbern in selbiger „Fraktionszeitung“ fällt einem ein Farbbild ins Auge, welches drei, sich freundschaftlich händchenumschulternde Menschen in noch relativ jungem Lebensalter zeigt. Kontinentsmäßig aufgedröselt, dürfte es sich jeweils um eine Person aus Afrika, Asien und Europa handeln. Das politisch-korrekt inszenierte, die wohl so oft bemühte „Weltoffenheit“ zum Ausdruck bringen sollende, Bildchen ist untertitelt mit: „Arbeitskreis Integration der CDU-Landtagsfraktion“.  Unter der, den-Nächsten-liebenden Überschrift: „Integration ist gelebte Verantwortungsgemeinschaft“, wird der umworbenen Leserschaft dann vermittelt, daß „wir“ (wen meinen die CDUler?) „verpflichtet“ (wer verpflichtet wen – und was hat der/das vermeintlich Pflichtschuldige getan, um in die Pflicht genommen werden zu können?) sind, „Flüchtlingen“ (unbegrenzt vielen - und woher überall kommend?) „Schutz und Zuflucht zu gewähren“ (wo – im eigenen Haus – wie lange, wie viele, und auf wessen Kosten?). Und für dieses bewundernswerte Vorhaben, so lassen es die Fraktionschristdemokraten mit vor Stolz geschwellter Migrationsbrust wissen, „kämpfen wir in unserer parlamentarischen Arbeit.“ Is ja ganz doll!

Aufschlußgebend auch, in Abrundung des oben Zitierten,  erfahren zu können, daß „wir als CDU-Landtags-fraktion sicherstellen wollen, daß Neuankömmlinge schnell und mit überschaubarem Aufwand ihren Beruf ausüben und sich hier gut einleben können.“ Noch Fragen?

Fazit:

Unter dem CDU-Kanzler Konrad Adenauer wurden bereits Mitte der Fünfziger Jahre die ersten Arbeitsanwerbeverträge gezeichnet. Damals kamen dann die ersten „Fremdarbeiter“ ins Land. In der Folge wurden es dann immer mehr. Man nannte sie dann „Gastarbeiter“. Diese holten dann auch nach und nach ihre Großfamilien ins gelobte Land. Unter dem glorreichen CDU-Kanzler Helmut Kohl kamen dann so viele Fremde in unser Land, wie nie zuvor, seit dem Bestehen der US-Kolonie „BRD“. Die Unmengen von Wohlstandssuchenden von heute sind die logische Folge der schon damals falschen Politik, die dafür verantwortlich ist, daß jetzt sämtliche Dämme zu brechen drohen. Die CDU, selbst wenn sie es wollte, ist soweit polit-verblödet, daß sie es nicht mehr deichen kann. Wenn überhaupt noch, dann können das schier Unmögliche nur noch national eingestellte Menschen schaffen. Sie müssen allerdings an einem Strang ziehen!

Mit dialogenen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat