Flüchtlingsasys

Kommt herein ihr Völkerscharen -  all!

 
Villingen-Schwenningen. Die US-„BRD“ ist weltweit gefragt – flüchtlingsmäßig gesehen. Nirgendwo sonst scheint es dem armen, wohlgenährten, kinderreichen und an Lebensjahren in aller Regel erstaunlich jungen „Flüchtlingen“ („Asylanten“ gibt`s ja kaum noch) so gut zu gehen wie hierzulande – bei uns bösen Deutschen. „Böse Deutsche“ deshalb, weil es nicht wenige Staaten und Völker gibt, die sich, weit über ein halbes Jahrhundert hernach, immer noch – nicht ungern (es gibt ja Traumatisierungsknete) – daran erinnern, wieviel Unheil wir  Deutschmenschen doch über den Rest der Menschheit gebracht haben. 

Nun mögen sie uns halt wirklich, kommen zu Abertausenden, die weitesten Wege und härtesten Strapazen billigend in Kauf nehmend und für oftmals sehr teueres Reisegeld bezahlt nach hierher – zu uns – um im Reich der Bösen Schutz und „angemessene“ Unterkunft inklusive Rundumversorgung, reichlichem Taschen- und Kindergeld nebst ärztlich-gesundheitlichem Vollservice herzlichst gerne gewährt zu bekommen. 

Unsere Kreise und Kommunen wissen immer weniger, wie sie die unaufhörlich ansteigenden Flüchtlingsfluten bewältigen sollen  - ihnen steht zwischenzeitlich quasi gesehen und sprichwörtlich gemeint,  „das Wasser bis zum Hals“ – von den immensen finanziellen Leistungen, welche dieser Unfug verursacht, mal ganz zu schweigen.  

Als Sofortmaßnahmen haben „unsere“ Politiker sich nunmehr ausgedacht, die finanziellen Zuwendungen zu erhöhen, die baurechtlichen Vorgaben dem Geschehen anzupassen sowie die räumlich-sachlichen Gegebenheiten möglichst rasch und umfassend zu verbessern. Man beabsichtigt also die Flüchtlingsströme dadurch  kanalisieren und eindämmen zu können, indem die Deiche noch löchriger und weniger widerstandfähig gemacht werden. Geht es eigentlich noch verrückter? 

Und ganz besonders lustig ist die Idee, die entstehenden Mehrkosten hauptsächlich „vom Bund“ finanzieren zu lassen. Ganz tolle Leistung (?), wir sind ja nur „die Stadt“, „der Kreis“ oder „das Land“ und all die andern sind dann „der Bund“.  Was für Menschen sind das – und wie sehen die eigentlich aus? Geschnallt …?! 

Fazit:

Wer die Bilder der vermeintlich arm-traumatisierten Wohlstandsflüchtlinge, die tausende von Kilometern weit her kommend, ihre eigene Heimat und ihr eigenes Volk im Stich lassend, anschaut und noch nicht ganz BRD-betriebsblind ist, der sieht und weiß doch, wie hier mit unserer, zwischenzeitlich weltweit gepriesenen gutmenschdeutschen Gutmütigkeit – man könnte auch „Einfältigkeit“ sagen – Schindluder getrieben wird.

 Mit weltoffen-gutmenschlich-toleranten Grüßen

 Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat