Ebola

„Nahezu ausgeschlossen …

 
Villingen-Schwenningen. „Nur keine Hysterie … - alles halb so schlimm … - die Flüchtlinge aus Afrika sind garantiert nicht infiziert … -   wir sind bestens gerüstet … Afrika ist weit weg … -   wir haben alles fest im Griff …-  eine Ausbreitung der tödlichen Tropenepidemie hierzulande ist nahezu ausgeschlossen …“

So oder so ähnlich tönt die täglich über das Gutmenschenvolk wohl dosiert verabreichte Verbalmedizin. Kann man den Beruhigungspillen des BRD-Regierungsebolabeauftragtem, Herrn Walter Lindner, dem CDU-Bundesgesundheitsminister, Herrn Hermann Gröhe und Konsorten ihre Gesundbeterei als glaubwürdig abnehmen? Nicht nur der Kommentator, auch über die Hälfte der Bundesbürger trauen dem Frieden nicht und meinen demzufolge, daß NEIN!

Wollen wir doch mal Fakten sprechen lassen und einen aktuellen Blick ins grün-rot regierte baden-württembergische Musterländle werfen: Im ganzen Land gibt es kein einziges Rettungsfahrzeug, welches speziell für den Transport von akut Ebola-Verdachtsinfizierten geeignet wäre – und das bei einer Einwohnerzahl in Höhe von immerhin rund elf Millionen. Aber getrost: Im Fall der Fälle könnte ein Spezialfahrzeug aus Frankfurt/Main, Leipzig oder beispielsweise München angefordert werden. Dort sind die nächstliegenden Fahrzeuge stationiert. „Unsere“ Landesregierung hat jetzt immerhin ein Fahrzeug geordert und dafür 150 000 Euro locker gemacht. Einsatzbereit soll der Wagen dann irgendwann im Frühjahr 2015 sein, wie die SPD-Landessozialministerin Katrin Altpeter in Stuttgart - nicht ohne Stolz - verlauten ließ.

Als einzig besonders für die Behandlung von Ebola-Patienten speziell ausgerüstetes Krankenhaus mit den erforderlichen Sicherheitsstufen steht die Robert-Bosch-Klinik in der Landeshauptstadt zur Verfügung. Dort können – man höre und staune – gar bis zu vier Patienten (männlich und/oder weiblich, versteht sich) gleichzeitig behandelt werden. Aber hallo …

Verantwortungsbewußte Politik, die leider (noch) nicht gegeben ist, müßte jetzt schleunigst dafür sorgen, daß der offene Menschen- und Sachtransfer aus und zu den afrikanischen Gefahrenzonen unterbunden wird und für die in Frage kommenden Personen aus den Gebieten, in denen der Todesvirus wütet, eine 21-tägige Quarantäne obligatorisch wird. Ebenso sind die erforderlichen Finanzmittel für entsprechend medizinische Ausrüstung zur Verfügung zu stellen. Heilige Kühe, wie Wiedergutmachungs-, Besatzungs- und Reparationskosten, die sogenannte Entwicklungshilfe usw. sind hierfür heranzuziehen. Ferner ist der ungehinderte und somit auch unkontrollierte Flüchtlingszustrom aus dem schwarzen Erdteil bis auf weiteres strikt zu unterbinden. Wer sich diesen Maßnahmen verweigert und an verantwortlichen Stellen sitzt, muß sich darauf einstellen, gegebenenfalls am Volkstod, der leider auch andere Ursachen haben kann, zu versündigen.

Fazit:

Nationale Politiker handeln volksbewußt, während „unsere“ Internationalisten nur verantwortungslos daherschwätzen.

Mit besorgten Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat