Perversistan

BRD-Systemlinge drehen durch

Villingen-Schwenningen. Im Bruchsaler Gefängnis, man stelle sich das mal vor, starb ein Gefangener.Das an sich, ist schon tragisch genug, aber es kommt noch schlimmer: Es war nicht Fritz oder Franz Müller aus Baden-Württemberg – weit gefehlt, es handelt sich bei dem Verstorbenen um einen Totschläger aus Burkina Faso, einem westafrikanischen Staat mit ansehnlichem Ebola-Infizierungsgefährdungspotential.

Die hohen baden-württembergischen BRD-Systemlinge aus Politik, Kirchen, Gewerkschaften und sonstigen gesellschaftsrelevanten Einrichtungen sind außer sich, ja sie drehen förmlich durch ob des bedauernswerten Hinscheidens des schwerstkriminellen Kulturbereicherers, dem man sich, wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreis zu erfahren war, nur mit „Spuckhaube“ nähern konnte. Die politischen Folgen des „Vollzugsfiaskos“ sind derart drastisch, daß selbst der Landesjustizminister, Genosse Rainer Stickelberger, nur noch wenig Lust empfinden dürfte, wenn er an seine seit langem geplante Mittelmeermission – zypriotischen Kollegen das deutsche (Un)Rechtssystem zu erklären – denkt. Stickelbergers Haus steht nämlich wegen des Todesfalles ganz gehörig unter Druck. Sein CDU-Landtagskollege und christdemokratischer „Vollzugsbeauftragter“, Karl Zimmermann, erwägt gar „die Einrichtung einer gesonderten Haftanstalt“ für Problemhäftlinge, wie der Verblichene einer war. Auch CDU-MdL Lasotta meldet sich zu Wort - er schließt gar „gravierende Fehler“ in der Überwachung des geschätzten Afrikaners nicht aus.

„Problemhäftling“ u. a. deshalb, weil der tot in seiner Zelle entdeckte 33-Jährige als überaus aggressiv galt und niemanden, also auch keinen Arzt, Pfarrer oder beispielsweise Ministerpräsident Kretschmann, widerstandslos an sich heranließ. Einen Justizvollzugsbeamten hatte er bereits schwerstens verletzt. Nicht mal die mit viel Liebe und großer Sorgfalt stets pünktlich und nach landesüblicher Art zubereiteten Speisen vermochten dem Herrn zu munden. Jegliche diesbezügliche Versuche waren, dem Eigenwillen des ausländischen Mitbürgergefangenen gemäß, erfolglos. Demzufolge, oh Graus, verstarb dieser, einem extra eingeholten rechtsmedizinischen Gutachten der Uni Heidelberg zufolge, an einer „Mangel- bzw. Unterernährung“. Deswegen ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt auch wegen „fahrlässiger Tötung“ gegen den umgehend seines Dienstes enthobenen Anstaltsleiters - ebenso, wie gegen eine Anstaltsärztin.

Merksatz:

Jeder – also auch ein schwerstkrimineller Afrikaner (!) – hat ein Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, so jedenfalls nachzulesen im Artikel 2 „unseres“ Grundgesetzes. Wo bitte ist also das Problem?

Mit besten Grüßen aus Perversistan

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat