Landtagswahl 2016:

 Asylantenunwesen tabu

Villingen-Schwenningen. Wenn alles planmäßig verläuft, dann sind im Frühjahr 2016 in Baden-Württemberg wieder Landtagswahlen. Führende baden-württembergische Berufsdemokraten sind bereits jetzt darüber zutiefst besorgt, daß im anstehenden Wahlk(r)ampf das zusehends zum Hauptproblem werdende Asylantenunwesen Schwerpunktthema sein könnte.

So warnt aktuell der Landeschef der grünen Kretschmann-Regierungspartei, ein gewisser Oliver Hildenbrand, recht eindringlich davor, die „Flüchtlingspolitik“ zum Wahlkampfthema werden zu lassen: „Wir müssen alle an einem Strang ziehen und die Herausforderungen gemeinsam bewältigen“, so der Landesobergrünling. Ohne zu Zögern stellt sich ihm der schwarze Ländles-Christdemokratenführer Thomas Strobl pflichtgemäß zur Seite: „Wir wollen denen helfen, die unsere Hilfe wirklich benötigen“. So das oppositionelle Dummgeschwätz. Schon mal nachgedacht oder –gefragt, wie viele Deutsche hierzulande ernsthaft in sozialer Not sind, sich eine anständige Unterkunft, ein ausreichend nahrhaftes Essen oder gar eine (zahn-)ärztliche Behandlung nicht mehr leisten können? Wer hilft den eigenen Landsleuten, denen es zusehends dreckig geht? Wo sind hier die vornehmen  Politgaukler? Weit und breit nirgends!

Was nicht sein soll, das auch nicht sein darf! So titelte, dieser verqueren Logik entsprechend, jüngst auch der Schwarzwälder Bote: „Flüchtlingspolitik wird kein Wahlkampfthema – CDU und Grüne einig / Kauder: mehr Hilfe“.

Der erwähnte CDU-Bundestagsfraktionsvorsitzende und engste Merkel-Vertraute, Volker Kauder, ist eh ein Polit-Vollpfosten: Während unsere Kommunen weder finanziell noch personell in der Lage sind, die sich tsunamiartig entwickelnden Asylantenwellen in den Griff zu bekommen, reist der noble Herr auf Steuerzahlers-Kosten nach Kurdistan um die BR-Deutschland, sprich uns Bürger, noch schmerzlicher in die finanzielle Pflicht zu nehmen. Originalton Kauder:

„Deutschland muß noch mehr für die Stabilität Kurdistans tun!“

Fazit:

Gefragt und dringend gebraucht werden jetzt deutsche Politiker, die sich nicht primär um Kurdistan, oder den sonstigen Rest der weiten Welt kümmern – erforderlich sind in dieser prekären, bevölkerungs- und finanzpolitisch höchst angespannten Situation, nationaldemokratische Frauen und Männer, die sich mit Herz und Verstand konsequent und erstrangig um das eigene Volk und die eigene Heimat kümmern. Hier wütet ansonsten, wenn man das alles weiterhin so treiben läßt, in absehbarer Zeit ein ausgewachsener Bürgerkrieg!

Mit tabulosen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat