Verfassungsschutz:

Rechtsextremismus ist rückläufig

Villingen-Schwenningen. Dem neuen baden-württembergischen Verfassungsschutzbericht zufolge, nimmt der sogenannte Rechtsextremismus im südwestlichen BRD-Gliedstaat weiter ab. Und jetzt kommt es: Ein Anlaß zur Entwarnung gibt dieser Sachverhalt allerdings nicht!

Das hat zur Folge, daß auch fürderhin jeder Gutmenschblockwart peinlichst darauf zu achten hat, daß außer zu fußballmeisterlichen Zeiten, möglichst keine sogenannten Deutschlandfahnen in der Öffentlichkeit, beispielsweise Gartenhäuschen, zu sehen sind. Ein Winkelement, von einem kleinen Kind gehalten, geht noch. Wenn es sich bei dem Fähnrich aber um eine erwachsene Person – und dann noch männlich und gar mit selbstrasierter Sommerfrisur – handelt, ist allergrößte Vorsicht geboten. Es erscheint bei Kenntniserlangung dieses höchst suspekten Erscheinungs- und menschlich bedenklichen Selbstverwirklichungsstadiums durchaus BRD-politisch korrekt zu sein, ohne schuldhaftes Verzögern umgehend das Staatsschutzsicherheitsorgan „Verfassungsschutz“ (kennt eigentlich jemand die „Verfassung“, die berufsmäßig schützen zu müssen, man vorgibt?), hilfsweise die polizeiliche Staatsschutzabteilung, den Zentralrat der Juden, das evangelische bzw. katholische Pfarramt oder den Deutschen Gewerkschaftsbund bzw. jeglich-beliebige Blockparteienzentrale hiervon umfassend in Kenntnis zu setzen. Alles weitere obliegt dann dem staatlichen Sicherheitssystem. Der Anzeigenerstatter sollte sich allerdings dessen gewahr sein, nach Bereinigung der Lage, eine Landesverdienstmedaille oder einen XY-Heldenpreis in Empfang nehmen zu müssen.

Ganz schlimm, trotz dem „deutlichen Rückgang der Zahl von Rechtsextremisten, der nun seit zwei Jahrzehnten andauert“ (Zitat: BaWü-Verfassungsschutzbericht 2013), ist bzw. wird es, wenn zum Zeigen der „Deutschlandfahne“ dann noch das vernehmlich-hörbare Summen, von Singen gar nicht zu reden (!), des „Deutschlandliedes“ hinzukommt. Eine Summstrophe geht gerade mal noch – brandgefährlich jedoch ist das Absummen gar aller drei. Also: Obacht!

Aus gewöhnlich gut unterrichteten Agentenkreisen ist zu erfahren, daß „Rechtsradikale“ schon an den nachstehenden Tatbestandswesensmerkmalen festzumachen sind:

Fazit:  

Bei allen Völkern ist das normal, ja selbstverständlich, was hier „rechtsradikal“ sein soll!

Mit hochgefährlich-rechtsradikalen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat