Umverteilungswahn

Über 4 Milliarden aus Baden-Württemberg

Villingen-Schwenningen. „Unsere“ BRD-Politiker verteilen hart erwirtschaftete deutsche Steuer-, Abgaben- und Gebührengelder ohne Ende und auf Nimmerwiedersehen in der ganzen Welt. Das „einfache“ Volk nimmt es politverschlafen ärgerlich zu Kenntnis, schimpft gelegentlich mal kurz und wählt, so wie all die Jahrzehnte über gewohnt, entweder überhaupt nicht, oder eben die unser Geld kriminell veruntreuenden „staatstragenden Demokraten“ auf ein Weiteres. Das ist traurig-existierende BRD-Realität.

Da auch unser Land Baden-Württemberg – wie lange eigentlich noch? – ein willfähriger BRD-Gliedstaatslakai abgibt, der sich gerne für andere mißbrauchen läßt, zahlen wir treu und brav Jahr für Jahr unseren „bescheidenen Obolus“ an die BRD-Gebietsverwaltung damit jenes Besatzerkonstrukt auch weiterhin seinen „internationalen Verpflichtungen“ auftragsgemäß nachkommen kann.

So beteiligen wir musterhaften Baden-Württemberger uns im laufenden Jahr mit einer Größenordnung von über vier Milliarden Teuro am höchst ungerechten Länderfinanzausgleichsverteilungswahn, was insbesondere die Berliner Wowereits als Hauptnutznießer dieses letztlich sehr undurchsichtigen Finanzierungsgeflechts hoch erfreut, ist doch der warme Umverteilungsgeldregen für jene nicht nur sexy sondern auch mega gut so, was unschwer nachzuvollziehen ist.

Das Musterländle beteiligt sich übrigens als einziger BRD-Gliedstaat von Beginn an als stetes Umverteilungsgeberglied am völlig ungerechten und politisch längst nicht mehr zeitgemäßen Länderfinanzausgleich, ohne je eine müde Mark bzw. Euro erhalten zu haben. Die bislang angefallenen baden-württembergischen Ausgleichsleistungen belaufen sich auf insgesamt rund 85 Milliarden Euro. Ohne diese übermäßigen Zahlungsverpflichtungen könnte das Land Baden-Württemberg heute längst schuldenfrei sein!

Mit dem Länderfinanzausgleich alleine sind die Hilfsleistungen Baden-Württemberg längst nicht hinreichend aufgelistet. Zusätzlich belasten uns beispielsweise auch die überproportionalen Anteile zur Finanzierung des Bundeshaushalts und für die vielen sozialen Sicherungssysteme. Parallel damit einhergehend, kommen dann noch erschwerend die enormen Mehrbelastungen der Bürger Baden-Württembergs für die höchst unterproportionalen Zuweisungen des Bundes und der EU hinzu.

Fazit:

Baden-Württemberg ist  die  BRD-Melkkuh - damit sollte möglichst bald Schluß sein!

In baden-württembergischer Verbundenheit und mit vielen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat