„Fluchtgefahr“

SPD-IM Reinhold Gall …

 
Villingen-Schwenningen.  … hat ein weitreichendes Vorstellungsvermögen. So kann sich der baden-württembergische Ländlesinnenminister laut Staatsanzeiger beispielsweise vorstellen, daß Asylbewerber in Haft genommen werden können, wenn bei ihnen „Fluchtgefahr“ besteht. Diese könne etwa angenommen werden, wenn die armen Flüchtlinge vor der Einreise in unser weltweit angepriesenes Musterländle ihre Ausweise vernichtet haben. Also ihre Papiere etwa verzehrten. Nicht um irgend etwas, eine Straftat gar, was zu unterstellen an sich schon unverschämt ist, zu vertuschen oder anderweitige Eigentümlichkeiten – zunächst – für sich zu behalten. Nein – das kann und darf man den „Flüchtlingen“ bei Leibe nicht nachsagen. Viel eher wahrscheinlich, und auch gutmenschlich nachvollziehbar, ist da schon, als anzunehmender Grund der, daß sie es deshalb tun, weil wir immer noch angenaziten Deutschen ihnen viel zu wenig und nicht ihren Eßgewohnheiten Entsprechendes zur Verfügung stellen – sie also Hunger schieben lassen. Etlichen sieht man das auch an, so abgemagert, wie die sind. Endlich kapiert – gut-demokratisches Deutschmensch?!

Genosse Innenminister warnt allerdings in diesem Zusammenhang – pflichtgemäß, versteht sich – vor „populistischen Schnellschüssen“. Gleichwohl könne man aber, gibt der SPD-Frontmann zu bedenken, „die Augen nicht davor verschließen, daß immer mehr Menschen in Deutschland Asyl beantragen, deren Anträge keine Grundlage haben.“ Für einen unter Grün-Kretschi dienenden sozi-demokratischen IM eigentlich schon erstaunlich populistische (um dies vielgescholtene Wort mal dann zu gebrauchen wenn und wo es angebracht ist) Töne. Nun ja, es stehen ja Wahlen vor der Tür. Und da muß man dann schon etwas … Sie verstehen schon!? Galls Parteigenosse Nikolaos Sakellariou (Namen sind Schall und Rauch!), innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, mag solches Tun nicht so recht und spricht, gen Gall gerichtet, von „einem falschen Signal in dieser Zeit“.

Ein ganz ein anderer ist über jenes Flüchtlingsgeschehen glücklich. Es ist dies – wie gesagt: Namen sind Schall und Rauch – ein gewisser MdL des schönen Namens Andreas Glück von der Ex-Drei-Pünktchen-Partei und aktuell Drei-Prozent-Partei FDP. Er freut sich „über das große Engagement Deutschlands“. So haben in der BR-Deutschland im Jahr 2013 bundesweit rund 109 600 Menschen Asyl beantragt und davon immerhin 13 853 in Baden-Württemberg. Solch eine Konjunktur erfreut einen Ländles-Frei-Demokraten und läßt ihn glücklich sein. Nun denn … Sein CDU-Landtagskollege Matthias Pröfrock sieht das Ganze – vor den Wahlen - natürlich etwas differenzierter: „Viele (gemeint sind Sinti und Roma) kämen Jahr für Jahr erneut, bezögen für die Zeit des Asylverfahrens Sozialleistungen und unterstützen damit ihre Familien“, hätt er jesächt. Ob der tapfere schwarze Schwabe eigentlich weiß, wer schon seit Jahrzehnten die politische Marschrichtung in „unserer“ BRD bestimmt? Es darf gemutmaßt werden!

Fazit:

Wer als Deutsche(r) solche Kapazitäten und Parteien wählt, ist selber schuld!

Mit nationaldemokratischen Wählergrüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat, Pressesprecher –