Namen

Von wegen „Schall und Rauch“!

Villingen-Schwenningen.  Insbesondere dann, wenn es um die Wahl von Menschen geht, sind Namen, entgegen Goethes Darlegung in seinem „Faust“ eben nicht „Schall und Rauch“ sondern sie kommen in dem Bereich einer programmatischen Festlegung gleich. Man mache, bevor man seine Wahlkreuzchen auf dem Stimmzettel anbringt, einen Selbsttest und setze die Namen der jeweiligen Listenkandidaten, welche unzweifelhaft fremdländischer Herkunft sind, in das Verhältnis zur Zahl der Gesamtkandidaten und führe sich dann das jeweilige Wahlprogramm zu Gemüte. Unschwer ist dabei festzustellen, daß in aller Regel genau dort, wo der Fremdnamenanteil am größten ist, auch die jeweiligen politischen Forderungen nach noch mehr Rechten und Vorteilen für die umsorgten – möglichst nicht europäischen - lieben ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, am nachdrücklichsten sind. Noch mehr Vorteile und Rechte für Fremde, hat im Gegenzug, logischerweise eine parallel damit einhergehende Entrechtung der Einheimischen zur Folge.

Damit der Überfremdungs- und Rechtlosmachungsprozeß nicht gleich auf den ersten Blick jedem Wähler offenbar wird, bedient man sich der Sprache in gewohnt leninistisch-marxistischer Agitationsweise: Man umschreibt und setzt geschickt auf bewußte Doppeldeutigkeit. So fordert beispielsweise die SPD „Offenheit für alle Menschen – gleich welcher Hautfarbe, Herkunft und Religion“ oder betont die Christenunion, daß zu wenig „Menschen mit Zuwanderungsgeschichte“ in den Parlamenten vertreten sind. Spiel durchschaut?

Der Ausländer mutiert vom Fremdarbeiter zum Gastarbeiter um dann zum Migranten und/oder Menschen mit nichtdeutschen Wurzeln zum „Menschen mit Zuwanderungsgeschichte“ zu werden, aus dem  schlußendlich dann der bei immer mehr Wahlen mitwählende und mitbestimmende Mitbürger mit möglichst vielen Pässen wird.

So darf und kann es auch nicht verwundern, daß die CDU im Musterland Baden-Württemberg es als eine vorbildhafte „politische Sensation“ befindet, daß Frau Aylin Arabaci-Pfab vor knapp einem Jahr als erste Muslimin  Vorsitzende eines CDU-Stadtverbandes (Waghäusel/Karlsruhe) wurde und daß mit Frau Birgül Akpinar zudem erstmals eine Muslimin im baden-württembergischen CDU-Landesvorstand sitzt.

Bei den am 25. Mai 2014 stattfindenden Europa- und Kommunalwahlen ist es jedem Deutschen (noch) freigestellt, ob er Deutsche oder Ausländer wählt. Die Ausländer wissen, was zu tun ist. Bei den Noch-Deutschen darf man da zwischenzeitlich so seine – leider nicht unberechtigten – Zweifel haben. Leider!

Fazit:  Deutsche wählen Deutsch(e)!

Mit unzweifelhaft deutschen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat, Pressesprecher –