Je nach dem,

… wer mit wem schwätzt,

Villingen-Schwenningen.  … ist es entweder gut, oder auch nicht.

Wenn beispielsweise unsere Bundes-Angie zum regelmäßigen Befehlsempfang mit gleichzeitiger Freiheitsmedaillen-Dekorierung ins Obama-Hauptquartier gen US-Hauptstadt Washington jettet um mit dem kaum Deutsch reden könnenden US-Oberbefehlshaber Barack Obama auch noch persönlich ein paar freundliche Worte zu wechseln, ist das, nach etablierter Gutmenschenart, natürlich gut. Wie sollte es auch anders sein. Wenn aber andererseits Angies Amtsvorgänger „Gas-Gerd“ Schröder sich anläßlich seines 70sten Geburtstages zu einer nachträglichen Geburtstagsfete mit seinem Duz- und Geschäftsfreund, dem sehr gut Deutsch sprechenden russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin in der alten Zarenstadt St. Petersburg trifft, um über Privates, Geschäftliches, Gott und die Welt zu plaudern, ist das abgrundtief schlecht und wird demzufolge medienallgemein aufs Äußerste verdammt – ja, erfüllt es schon fast die Straftatbestandsmerkmale des Hoch- und/oder Landesverrats.

Allgemein gilt unter den Gut-BRDlern ja, daß man, insofern man (noch) miteinander redet – vielleicht auch feiert? – nicht aufeinander schießt. Nun kommt es eben immer darauf an, wer mit wem, wo, wann und weshalb kommuniziert, um es mal so und vor allem politisch korrekt zu umschreiben. Was für Nochkanzlerin Angie in Washington gilt, muß eben noch lange nicht für Altkanzler Schröder in Petersburg gelten. Alles klar?!

Der Befehlsempfängerin Angies USA-Trip wird in unseren Gleichmedien dem zu folge auch allseits gelobt - weil Ami-Präsident Obama bekanntlich eben ein gut-friedliebender Menschenfreund ist und deshalb ja auch den (Un-)Friedenspreis erhalten hat.

Anders allerdings Präsident Putin. Erfüllt dieser doch, wenn man den BRD-Medien glauben darf, was man nicht unbedingt sollte, alle Attribute eines „russischen Brandstifters“. Und dessen Männerfreund Schröders zur Schau getragene Mimik kommt einem „Wolfslächeln“ gleich, so ist dies beispielsweise den baden-württembergischen Haus- und Hofpostillen, den braven dpa-Abschreibern „Südwest Presse“ und „Schwarzwälder Bote“ zu entnehmen.

Fazit: Weder verrussifizierte noch veramerikanisierte Politik –

                                          eigenständig deutsch-nationaldemokratische, ist angesagt!

Mit deutschen Landesgrüßen aus Baden-Württemberg

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat, Pressesprecher –