Vergleiche hinken

Baden-Württemberg und die Krim

 
Villingen-Schwenningen. Kein politisch normal denkender Mensch wird daran zweifeln, daß man die derzeitige Situation des Landes Baden-Württemberg – „ein republikanischer, demokratischer und sozialer Rechtsstaat“ (Art. 23 Landesverfassung) – mit jener der Halbinsel Krim nicht eins zu eins vergleichen kann. In Sachen Selbstbestimmungsrecht, Unabhängigkeit und der Frage eines Verbleibens in der einen oder anderen Förderation, gepaart mit einer freien und demokratischen Wahl darüber, wohin man gehören will oder eher die tatsächliche Unabhängigkeit bzw. Autonomie das Richtige sein könnte, drängen sich schon gewisse Parallelvergleiche auf. Wenn man den Bewohnern der Krim das Recht – und das mit recht – zugesteht, in freier, geheimer und demokratischer Selbstbestimmung darüber wählen zu dürfen, ob sie zur Ukraine oder zu Rußland gehören wollen oder ein unabhängiger Staat (eventuell auch in einer Förderation) werden möchten, dann ist es doch nicht unvermessen, sich auch die – zunächst nur fiktive – Frage zu stellen, wie sich denn „das Volk von Baden-Württemberg“ (Art. 2 BWVerf.) mehrheitlich bei ähnlicher Möglichkeit entscheiden würde?

Unterstellt, und vieles spricht dafür, die von den „BRD-Regierenden“ gewollte und mit unserem Steuergeld geförderte Überfremdung, Entdeutschung, Veramerikanisierung, Entrechtung, Flüchtlingsüberflutung etc. entwickelt sich exponentiell so weiter, dann könnte es doch sein, daß selbst dem äußerst gutmütigen baden-württembergischen Volk der Geduldsfaden reißt und die Forderung nach einer Unabhängigkeit und Befreiung von dieser unsäglich-deutschfeindlichen Politik deutlich an Gewicht gewinnt und entsprechende Konturen annimmt, die als Vorstufe zu einer freien Volksabstimmung über zukünftige Staats- und Regierungsformen gedeutet werden könnten. Noch ist Baden-Württemberg „ein Glied der Bundesrepublik Deutschland“. Das allerdings kann sich dann – vielleicht sogar sehr schnell – ändern, wenn die „BRD“ sich in ihrer Gesamtheit von Deutschland und dem, was man unter „Deutsch“ versteht, immer noch weiter entfernt. Eine Ewigkeitsgarantie dahingehend, mit uns machen zu können, was den „BRDlern“ auch immer in ihrem Weltbeglückungswahn paßt, haben sie nicht – und das ist auch gut so!

Fazit: Was den Bewohnern der Schwarzmeer-Anrainer-Halbinsel Krim heute in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und mittels Unterstützung aller Freiheitsliebenden zugestanden wird, kann zu gegebener Zeit dem baden-württembergischen Volk nicht versagt werden. Noch erklingt dies als eine sanfte Zukunftsmusik, wer aber weiß, was das Morgen für Klänge erbringt!?

Ja zum Selbstbestimmungsrecht! – Auf der Krim, in Baden-Württemberg und anderswo!

Mit freiheitlichen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat, Pressesprecher –