Angst und schlechtes Gewissen

Riesenbammel

Villingen-Schwenningen. Nachdem das Bundesverfassungsgericht durch die Abschaffung der undemokratischen Wahlrechtshürden den Weg für deutsche Patrioten und nationale Demokraten in das Europaparlament bei der Wahl am 25. Mai geebnet hat, haben die Etablierten einen Riesenbammel. Eine Mordsangst hegen sie davor, nicht mehr unter „der Decke aller Demokraten“ weiterhin ungestört Politik am Volk vorbei und in die eigenen Taschen machen zu können. Ausgerechnet die, welche sie doch ach so gerne für verboten erklärt wüßten, ziehen jetzt in „ihr“ bislang penibelst abgeschottetes europäisches Absahnerparlament ein. Aus ist es dann mit der unkontrollierten Völlerei auf Kosten des Volkes, welches man in anmaßender Selbsttäuschung vorgibt, zu vertreten.

Genau 96 „deutsche“ Europaabgeordnete werden in Deutschland – gemeint ist die „BRD“ – in das europäische Parlament gewählt, in dem aktuell 766 Abgeordnete ihr „karges“ Parlamentarierdasein auf des Steuerzahlers Kosten fristen; geplagt von ihrem schlechten Gewissen, nicht mehr in bislang gewohnter Selbstbedienungsmanier sich unkontrolliert dem lust- und freudvollen Dasein eines Europaabgeordneten hingeben zu können. Ab dem 25. Mai pfeift nämlich ein anderer Wind. Da stehen dann wirkliche Volksvertreter, also nationale, auf der Matte. Dann ist es aus mit dem Lotterleben. Deshalb auch die allenthalben feststellbare Aufgeregtheit, daß es für sie keine Fünf-Prozent-Schutzhürde mehr gibt, die sie bislang davor bewahrte, echt kontrolliert zu werden. Pech gehabt!

Ein Pressezitat von zig ähnlichen: „Splitterparteien und radikale Kräfte aus Deutschland“ könnten nun ins Europaparlament einziehen, warnten die Abgeordneten Markus Ferber (CSU) und Herbert Reul (CDU). Vor allem, daß die NPD nun trotz des laufenden Verbotsverfahrens Chancen hat, Mandate zu erobern, wird beklagt.“

Aber nicht nur vor der Europawahl, auch vor den am gleichen Tag stattfindenden Kommunalwahlen ist das Muffensausen der selbsternannten internationalistisch-volksfernen „Demokraten“ vor den national-volkstreuen Patrioten ein großes. So befürchten beispielsweise die Schwarzen in der „Baden-Württemberg-Stadt Villingen-Schwenningen“, nachzulesen im lokalen Blätterwald, „eine Stärkung der DLVH“, schon alleine deshalb, weil entsprechende kommunalwahlrechtliche Vorschriften (z.B. Wahlmindestalter oder Auszählverfahren), geändert wurden. Über den Angstzustand des örtlichen CDU-Vorstandes ist daher in der Presse zu erfahren, daß dieser eine Stärkung kleinerer Konkurrenten, „etwa der rechtsgerichteten DLVH (Deutsche Liga für Volk und Heimat) des Herrn Schützinger“ befürchtet. „Diese Aussicht“, so weiter im Text, „erfüllt die CDU-Vorstandsmitglieder mit Schrecken.“

Vor was die wohl so eine schrecklich-panische Angst haben?

Kontrolle, Kontrolle und nochmals Kontrolle!!!

Mit kontrollfreudigen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat, Pressesprecher –