Parole: „Germans to the front!“

 Gauck verlangt weltumspannenden Einsatz

Villingen-Schwenningen. Bundespräsident Joachim Gauck läßt die Katze aus dem Sack und redet bei der Münchner Sicherheitskonferenz Tacheles. Er fordert eine neue deutsche Außenpolitik mit weitaus mehr militärischem deutschem Einsatz. Aus dem Polit-Kauderwelsch ins Deutsche übersetzt, plädiert der nicht vom Volk gewählte „Bürgerpräsident“ dafür, daß die BRD-Deutschen – „sein Volk“ – sich verstärkt und weltweit für die Machtinteressen der USA mit Geld, Leib und Leben einzubringen haben. Flankenschutz für dieses höchst gefährliche Verlangen bieten ihm von Anfang an „seine“ CDU-Bundeskanzlerin Merkel, der – Dank „Groko“ - BRD-Wieder-Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und die bundesrepublikanische Familien-Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Klar, daß die „deutschen“ Umerziehungs- und US-gesteuerten Medien voll des Lobes über die ach so „mutigen Worte“ des Ex-DDR-evangelisch-lutherischen Pastors und ersten Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde sind. Wer hätte schon was anderes erwartet!?

Über BP Gauck könnte an dieser Stelle noch viel geschrieben werden, läßt man aber klugerweise sein, könnte doch ansonsten sehr schnell § 90 StGB greifen. Randnotiz: Die Verunglimpfung des Bundespräsidenten ist behufs „Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates“ unter Strafe gestellt.

Wurde den verdemokratisierten BRDlern doch all die Jahre über gepredigt, daß wir uns – „wegen unserer jüngsten historischen Vergangenheit“ - versteht sich – in vornehmer außenpolitischer Keuschheit zu üben hätten, wird nunmehr, mit dem gleichen historischen Bezugspunkt, entsprechender Aktivismus eingefordert, weil wir doch aufgrund unserer - ja was schon? - „jüngsten geschichtlichen Vergangenheit“ im US-Interesse endlich verstärkt zu engagieren hätten. Man dreht und wendet die berühmt-berüchtigte „jüngste deutsche historische Vergangenheit“, eben immer so, wie man sie gerade miß-gebrauchen kann.

Ein Ende dieses unsäglichen Tuns ist leider nicht abzusehen, ganz im Gegenteil! Davon, daß wir immer noch keinen Friedensvertrag, wie auch noch keine vom Volk (gemeint ist das deutsche Volk!) in freier Entscheidung (Art. 146 Grundgesetz) beschlossene Verfassung haben, redet in diesem Zusammenhang selbstverständlich kein Gutmensch, weil eben nicht sein kann, was nicht sein darf.

Bei all dieser BRD-Polit-Zirkuserei taucht vermehrt die Frage auf, ob man sich das auf Dauer nicht nur gefallen lassen sondern als Abgaben-, Steuer- und Gebührenzahler auch noch in zunehmendem Maße bezahlen muß. Mit Hauptfinanzierer dieser unerträglichen, vieler Meinungen nach auch völker- und menschenrechtswidrigen Politik, sind die Bürger des BRD-Gliedstaates Baden-Württemberg. Unterstellt, das Musterländle wurde zu einem staatsrechtlich anerkannten klassischen Freistaat deutscher Nation mutieren,  dann wären wir hierzulande doch wohl von den politischen Einfältigkeiten der Herren Gauck und Steinmeier, nebst denen der Damen Merkel und von der Leyen mitsamt deren denkarmen Mitläuferschaft zu weiten Teilen, bis gänzlich, befreit.

Mit gaucklos-freistaatlichen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat, Pressesprecher –