Toller Hecht

BaWü-Kretschi

 

Villingen-Schwenningen. Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann (65) ist schon ein toller Hecht. „Echt cool“ ließ er als noch amtierender Bundesratspräsident unter allfälligem Medien- und Gutmenschenbeifall mit stolz geschwellter Selbstbescheidenheitsbrust die staunende Öffentlichkeit zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2013 wissen, daß er mit dem Begriff „Nationalstolz“ überhaupt nichts anfangen könne. Brav gebrüllt, Bettvorleger Kretschmann! Solch mannesmutige Politiker braucht das Land! Diese Sorte von Politleichtgewichten stärken zweifellos das Ansehen und die politische Bedeutsamkeit der BRD-Deutschen – weltweit.

Kretschmann nach seiner Meinung zum „Nationalstolz“ befragt, in freier Rede: „Ich kann damit wenig anfangen, ich hab so etwas nicht.“ Im Weiteren bekundete er weltmännisch, daß wir – gemeint ist unser Volk – zur „Eventgesellschaft“ geworden sind, er „ein überzeugter Europäer“ sei und wir die „Nationalstaaten überwinden müssen.“ Die pflichtgemäße Antwort auf die (leider) nicht gestellte Frage, ob er stolz sei, ein Europäer zu sein (?), läßt sich unschwer erahnen.

Man stelle sich mal vor, ein führender Repräsentant irgend eines anderen Volkes auf der Welt, würde unter Bezugnahme auf das jeweilig eigene Volk so ein volksverachtendes Armutszeugnis ablegen, wie Kretschi, der wäre (zumindest) innerhalb kürzest möglicher Frist seinen „Job“ los und würde mit Schimpf und Schande auf Nimmerwiedersehen aus dem Lande gejagt werden.

Bei uns hingegen, werden solche Polit-Warmduscher noch als Vor- und Leitbilder gefeiert, an denen sich unsere steter Umerziehung unterzogene Jugend, ein Beispiel nehmen soll.

Wie lange dieser krankhaft ausgeprägt-personifizierte Nationalmasochismus hierzulande noch fröhliche Urständ feiern kann, ist fraglich. Es liegt ganz einfach, aber sehr wesentlich, am Volk selbst. Demokratie wird nicht ohne Grund mit „Volksherrschaft“ gleichgesetzt. Will sagen, daß dann, wenn das Volk von seinem Demokratierecht Gebrauch macht, es sehr schnell gehen kann. Kretschi sollte diesbezüglich Oberindianer Honni (DDR) und dessen Schicksal in stets hellwacher Erinnerung behalten.

 

Mit volkstreu-demokratischen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat, Pressesprecher –