Otto Kentzler

Meister Türke

 

Villingen-Schwenningen. „Der Meister der Zukunft ist ein Türke.“  So läßt sich Otto Kentzler zitieren.

Otto wer? Otto Kentzler ist kein Geringerer, denn der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH).  Dieser versteht sich als Interessenvertretung der 923.000 Handwerksbetriebe in der BRD mit ihren fast 5 Millionen Beschäftigten und rund einer halben Million Lehrlingen. Was Kentzler sagt, hat also schon Gewicht und ist nicht einfach so dahergeredet. Die Feststellung kommt aus berufenem Munde, wie man so schön zu sagen pflegt.

Der linientreue Handwerkspräsident ist in der BRD-Realität voll angekommen und ruft  mit Nachdruck dazu auf, jungen Menschen mit ausländischen Wurzeln eine Chance für eine Ausbildung im „deutschen“ Handwerk zu geben. Nicht ohne Grund, ist „uns Otto“ auch stolzer Träger des Verdienstkreuzes der 1. Klasse seiner geschätzten Bundesrepublik Deutschland. Daß sich der in hohem Maße um sein Land verdient gemachte Würdenträger in ähnlicher Weise auch so intensiv für seine deutschverwurzelten Landsleute einsetzen würde, wie er es für die Fremdwurzeligen tut, ist hier nicht bekannt.

Das Kentzler-Wortspiel (merke: Aus Spiel wird Ernst), ließe sich beliebig fortsetzen: Der Polizist der Zukunft, ist ein Türke, der Bürgermeister der Zukunft, ist ein Türke, der Richter der Zukunft am Amtsgericht, ist ein Türke, der Bundeskanzler der Zukunft, ist ein Türke und so weiter und so fort.

Wenn der BRD-Michel das alles so kritik- und widerstandslos mit sich treiben und sich auch in Zukunft alles gefallen läßt, dann ist es nicht mehr lange hin und nicht mehr weit her, bis Otto Kentzler und Konsorten feststellen können, daß der Deutsche der Zukunft, der Nachwelt als abschreckendes Beispiel zur Mahnung vor Gefahren der Dummheit in einem Käfig der Stuttgarter Wilhelma der staunenden Nachwelt zur  allgemeinen Schau gestellt wird.

Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013, auch das dürfte sicher sein, werden Otto und seinesgleichen als Wähler der Zukunft treudoof wieder mal ihre Kreuzchen dort machen, wo deren Zukunftschancen am ehesten realisiert werden. Wer allerdings Ja zu einer deutschen Zukunft in einem deutschen Deutschland sagt, der muß nationaldemokratisch wählen, will er sich am fast nicht mehr vermeidbaren Untergang nicht selbst mit schuldig machen.

 

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat, baden-württembergischer NPD-Bundestagsspitzenkandidat –