„Nationalpark“

 Volksabstimmung!

Villingen-Schwenningen. Im Musterland Baden-Württemberg wird derzeit landesweit heftig darüber diskutiert, ob im Nordschwarzwald das Projekt“ Nationalpark“ umgesetzt werden soll – Ja oder Nein. Der geplante Naturpark soll, nach derzeitiger Sachlage, ein etwa zehn mal zehn Kilometer großes Gebiet zwischen Bad Wildbad, Freudenstadt und Ottenhöfen umfassen. Er wäre somit ein wenig kleiner als halb so groß wie der weit über die Grenzen des Freistaates Bayern hinaus bekannte „Nationalpark Bayerischer Wald“, der sich allergrößter Beliebtheit erfreut und immer wieder als Fremdenverkehrsmagnet unter Beweis stellt. Der bayerische Nationalpark wurde übrigens anfangs der siebziger Jahre von der damaligen Fraktion der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) im bayerischen Landtag (Maximilianneum) entwickelt und weitestgehend vorangebracht.

Im Zusammenhang mit dem in Baden-Württemberg geplanten Nationalpark ist es für aufrechte nationale Demokraten keine Frage, vielmehr eine Selbstverständlichkeit, daß über die Planverwirklichung das „Volk von Baden-Württemberg“ (Art. 2, Abs 2 der baden-württembergischen Landesverfassung) abzustimmen, sprich zu entscheiden hat und nicht ausschließlich der Landtag, wie es Ministerpräsident Kretschmann und seine rot-grünen Kumpane planen.

Verwunderlich ist, daß sich diese überaus korrekten Gutmenschen nicht an dem Begriff Nationalpark aufhängen. Ist ihnen doch ansonsten alles Nationale über sämtliche Generationen hinweg ein ekel- und schuldbehaftetes Unding von allerniedrigstem Wert. Haben da die staatlich alimentierten Tugendwächter mal wieder geschlafen – oder was? Na ja, den Herr- und Damenschaften wird schon noch was diesbezüglich Passendes einfallen: „Multi-Kulti-Wurzel-Bevölkerungspark“ (MuKuWuBePark) vielleicht – oder was anderes ähnlich Gescheites. Dumm sind sie ja allemal nicht – oder vielleicht doch?

 

Mit nationalparklichen Grüßen

Jürgen Schützinger (Kreis- u. Stadtrat)