Exportrekord

 
Heimische Waren gefragt wie nie


Villingen-Schwenningen. Deutsche Produkte, darunter auffallend viele heimische aus Baden-Württemberg, sind in Asien (primär China) und den USA so beliebt, wie noch nie. Der Maschinenbau, hier ist der baden-württembergische Anteil insbesondere zu erwähnen, wächst selbst in Europa.

Im vergangenen Jahr 2012 wurde, nicht zuletzt durch unseren fleißigen Mittelstand und der in diesem Beschäftigten, ein Außenhandelsüberschuß von über 188 Milliarden Euro erzielt. Unsere Exporteure zählen dank des Technologie- und Qualitätsvorsprungs ihrer Produkte zu den Hauptgewinnern der Re-Industrialisierung in den USA und der zunehmenden Industrialisierung in China. Die deutsche Exportwirtschaft erweist sich rundum als bärenstark und den Herausforderungen der Zeit bestens gewappnet.

Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen seitens der Exportwirtschaft ist zu erfahren, daß man auch für das Jahr 2013 durchweg optimistisch gestimmt ist. „Alles deutet darauf hin, daß wir 2013 eine Schippe drauflegen können“, so Jens Nagel vom deutschen Außenhandelsverband, der im laufenden Jahr ein Plus von 5 Prozent für Deutschlands Exporteure erwartet. Ähnlich auch der Außenwirtschaftsexperte des BDI, Oliver Wieck: „Die Exporte in Länder außerhalb Europas werden auch 2013 die deutsche Konjunktur ankurbeln.“

„Made in Germany“, ursprünglich Ende des 19. Jahrhunderts als Schutz vor vermeintlich billiger Importware aus Deutschland in „Großbritannien“ eingeführt, erwies und zeigt sich zusehends als ein Bumerang. Schon längst hat sich „Made in Germany“ weltweit zu einem geschätzten Gütesiegel für beste Qualität und modernsten technologischen Standart durchgesetzt. Gemessen an dem einmalig hohen Erfolgsanteil unserer baden-württembergischen Waren und Produkte am weltmeisterlichen Exportrekord, könnte „Made in Germany“ eigentlich nur noch durch „Made in Musterland“ übertrumpft werden.

 
 

Mit exportfreundlichen Grüßen

Jürgen Schützinger

NPD-Landesvorsitzender