Drei buckeln für Dreizehn!

Einzig-„artiges“ Baden-Württemberg 


Villingen-Schwenningen. Das grün-rot regierte Baden-Württemberg trägt, das erweist sich immer mehr, nicht umsonst das Prädikat „Musterland“. Wie bei zig anderen Politikfeldern trifft dies auch für den Bereich des sich zuspitzenden Streites um den in höchstem Maße umstrittenen sogenannten Länderfinanzausgleich zu. Neuesten Zahlenerhebungen zufolge, sind es von 16 BRD-Gliedstaaten gerade mal noch drei, die für die restlichen dreizehn buckeln, sprich schaffen und sich dafür dann gleichzeitig, quasi im Gegenzug, auch noch den letzten Cent aus der Tasche ziehen lassen.

Baden-Württemberg ist unter den aktuell noch vorhandenen drei Gebern (Baden-Württemberg, Bayern und Hessen) in jeglicher Hinsicht einzig-„artig“: Es ist das einzige Bundesland, das seit Bestehen des sogenannten Länderfinanzausgleichs immer artig zu den Zahlern gehört hat und leider wohl auch künftig, unter Ausnutzung unserer grenzenlosen BRD-Konformität, gehören wird. Das innere Bedürfnis nach einem irrationalen und sehnsuchtsgeprägten Gefühl musterhaftiger Zugehörigkeit zu den anderen BRD-Bezugsgruppen scheint grenzenlos zu sein. Der offenkundige Mißstand feiert fröhliche Urständ auf baden-württembergische Kosten.

Es ist so manifestiert, daß es schon einer Art Blasphemie gleichkommt, dieses Schieflagen-System anzuprangern. Nichts Gutes widerfährt seitens der BRD-Abkassierer auch jenen, die es wagen, zu hinterfragen was denn mit unserem Gebergeld so alles im Nehmerlager getrieben wird. Das ist unanständig, gehört sich also nicht und widerspricht dem staatlich verordneten BRD-Treuesystem.

SPD-Landesfinanzminister Nils Schmid und sein grüner Chef Winfried Kretschmann, scheint diese himmelschreiende Ungerechtigkeit, alleine im vergangenen Jahr mußten wir Baden-Württemberger an die Nehmergliederungen über 2 694 Millionen Teuro berappen,  nur am Rande zu interessieren. Sie setzen auf Verhandeln (!) statt auf die Einleitung gerichtlicher Schritte. Wahrlich, unsere Volksinteressen werden durch solcherlei Volksvertreter bestens gewahrt und vertreten. Aber solange man diese Spezies immer wieder wählt, statt bei denen das Kreuz auf dem Stimmzettel macht, die sich vorbehaltlos für unser baden-württembergisches Volk und unsere Heimat einsetzen, darf man sich über nichts wundern.

 

Mit volkstreuen Grüßen

Jürgen Schützinger 

- NPD-Landesvorsitzender –