„Verfassungswirklichkeit“

 
Elternrecht

Villingen-Schwenningen.  „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ So nachzulesen im Absatz (2), Artikel 6 des Grundgesetzes. Hierzu passend Absatz (3), Artikel 15 der baden-württembergischen Landesverfassung: „Das natürliche Recht der Eltern, die Erziehung und Bildung ihrer Kinder mitzubestimmen, muß bei der Gestaltung des Erziehungs- und Schulwesens berücksichtigt werden.“ So weit, so gut.

Wie aber sieht die sogenannte „Verfassungswirklichkeit“ aus? Das ist in wenigen Worten darzustellen: Der BRD-Staat mit seinen 16 Gliedern (Bundesländern) bemüht sich zusehends, die Kinder schon in jüngsten Jahren dem elterlichen Erziehungsrecht zu entziehen, um die Kindeserziehung im BRD-staatlichen Sinne in eigener Regie und vermeintlicher Zuständigkeit ersatzweise zu übernehmen. Stichworte: Krabbelgruppen, Früh- bzw. Vorkindergärten, Vorschulen, Ganztagesschulen, Internate, Rund-um-die-Uhr-Betreuung und ähnliche Begriffsfindlichkeiten mehr.

Das alles erinnert an Maßnahmen, die in Diktaturen üblich sind und weltweit in allen echten Diktaturen so praktiziert werden. Je früher die staatliche Macht in den „Besitz“ des menschlichen Nachwuchses kommt, desto einfacher und umfassender gelingt dem jeweiligen System die Um- bzw. Mißerziehung ohne elterliche Mitsprache und Einflußnahme. In der Erfindung von Umschreibungen sind Diktaturen immer gut. „Unsere“ BRD erklärt die ganze Erziehungsfabrikation mit „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. So oder, je nach momentaner Sachlage, jedenfalls. Um das einigermaßen nachvollziehbar rüberzubringen, bildet man ein gesellschaftliches Sozialgefüge, welches dazu zwingt, daß sich beide Elternteile dem „Schaffen“ und nicht der Kindeserziehung widmen können. Das übernimmt ja schließlich der liebe Vater Staat!

Nach Kenntnisnahme staatlicher Erziehungsmaßnahmen bzw. –programmen kommt man bei objektiver Sicht der Dinge zu dem Schluß, daß die nationalen Demokraten sich einzig und uneingeschränkt zum Erziehungsrecht der Eltern bekennen, was dem BRD-Staat und seinen Hilfsorganen (Ländern) überhaupt nicht in den Kram paßt. Auch deshalb soll die NPD verboten werden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

 

Mit väterlichen Grüßen

Jürgen Schützinger

- NPD-Landesvorsitzender –