An

Herrn Oberbürgermeister

Dr. Rupert Kubon

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

aus aktuellem Anlaß (Moscheenbau in der Güterbahnhofstraße) wird seitens der demokratisch-patriotischen Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH) im Gemeinderat für die nächste Sitzung nachstehender Entschließungsantrag gestellt:

Der Bau von Minaretten in Villingen-Schwenningen ist verboten.

Begründung:

  1. Minarette symbolisieren den religiös-politischen Macht- und Herrschaftsanspruch des Islams. Wie dies der heutige türkische Ministerpräsident Erdogan schon 1997 zum Ausdruck brachte. Zitat: „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

  2. Minarette stellen weit sichtbare Symbole eines unbedingt islamisch-muslimischen Machtanspruches dar, der von Glaubensfreiheit grundsätzlich nichts wissen will und der damit verbundenen Intoleranz huldigt.

  3. Die Gebetstürme werden als Zeichen des religiös-politischen Machtanspruchs gewertet, der zu unserer grundgesetzlichen Rechtsordnung im Widerspruch steht.

  4. Minarette erfüllen als Signaltürme die politisch-religiöse Botschaft: „Hier sind wir, von hier weichen wir nicht mehr!“ Sie stehen somit im Dienst eines Anspruchs, der Toleranz grundsätzlich nicht kennt und die Welt in Gläubige (Muslime) und Ungläubige (alle anderen) trennt.

  5. Der durch die Minarette symbolisierte religiöse Alleinvertretungsmachtanspruch mit seiner Absage an jede Toleranz gegenüber Andersgläubigen, genießt keinerlei Verfassungsschutz.

 

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Schützinger, Gruppensprecher